Für die Hund-Mensch-Teams bieten wir ...

  • Unterstützung für die Begleithunde Prüfung
  • wir sind Ansprechpartner für Hunde, die den Wesenstest ablegen müssen
  • Augsburger Modell
  • IGP Sport (Internationale Gebrauchshundeprüfungsordnung)
  • Fährtenarbeit
  • Rettungshundesport
  • Hoopers
  • Rally Obedience
  • und ganz viel Spaß

 

Alle Angebote für Hund und Mensch sind unabhängig der Rasse des Hundes. Wir bemühen uns allen Hunden gleichermaßen gerecht zu werden und passen das Training individuell an.

Training

Übungszeiten ganzjährig:

Mittwoch:            zwischen 16:00 Uhr - 18:00 Uhr

Samstag:             zwischen 16:00 Uhr - 18:00 Uhr

Sonntag:              zwischen 10:00 Uhr - 13:00 Uhr

 

Sie sind interessiert und wollen unser Training besuchen, so melden Sie sich gern vorab telefonisch. So können wir gemeinsam absprechen, wann wir uns auf dem Hundeplatz sehen können. 

 

Gern nehmen wir uns für Sie Zeit, Sie zur Ortgruppe zu informieren. Genauso sprechen wir auch über Ihre Erwartungen und Wünsche für eine gemeinsame Zusammenarbeit mit Ihnen und Ihrem Hund.


Unsere Hundeplatzregeln für Mensch und Hund

Liebe Hundefreunde, um einen reibungslosen Ablauf auf dem Hundeplatz zu gewährleisten, gibt es gewisse Regeln – Bitte einhalten!

1. Vor Betreten des Hundeplatzes sollte der Hundehalter seinen Hund ausreichend Gelegenheit geben, sich zu lösen. Hundekot kann mit Hilfe der vorhandenen Schaufel oder selbst mitgebrachte Kotbeutel in die kleine Plastiktonne geworfen werden.

Bitte erledigt dies sofort und unaufgefordert.
2. Während des Aufenthalts auf dem Hundeplatz bleibt der Hundehalter stets verantwortlich für seinen Hund. Eine Tierhalter Haftpflicht ist zwingend notwendig. Erkrankte Hunde haben KEINEN Zutritt zum Platz, wenn sie dadurch eine Gefahr (Ansteckung etc.) für andere darstellen oder der Besuch für den Hund selbst eine zu große Belastung ist.
3. Der Platz und das Häuschen stehen den Besuchern zur Verfügung. Anlage, Häuschen, die übrigen Einrichtungen sowie die Geräte auf dem Platz sind stets pfleglich und verantwortungsvoll zu behandeln. Insbesondere das Markieren von Rüden an den Geräten ist zu unterbinden!

4. Um Verletzungen durch Unebenheiten auf dem Rasen zu vermeiden, die Hunde bitte nicht auf dem Platz „BUDDELN“ lassen! Das Betreten des Hundeplatzes erfolgt auf eigene Gefahr!

5. Achte darauf, dass von deinem Hund keine Belästigung oder Gefahr für andere Personen ausgeht. Die Leine sollte auch außerhalb des Hundeplatzes für jeden verantwortungsvollen Hundehalter eine Selbstverständlichkeit sein. Jeder Hundehalter hat stets auf seinen Hund zu achten und ggf. einzuwirken, wenn der Hund unerwünschtes Verhalten zeigt. Jeder Hund sollte ohne Stress am Hundeplatz erscheinen und auch dessen Hundeführer sollte mit seiner Stimmung dazu beitragen. Jeder Stress von uns Menschen überträgt sich automatisch auf das Tier.
6. Es wird NICHT auf dem Hundeplatz geraucht! In der Hütte bzw. auf dem Tisch davor steht ein Aschenbecher. Keine Kippen in die Umwelt schnipsen. Bitte! Das trinken von Alkohol ist auf dem Platz ebenfalls untersagt. Läufige Hunde dürfen nicht auf den Platz. 

7. Die Geräte dürfen nur von Hunden genutzt werden. Kinder bitte entsprechend beaufsichtigen. Die Platzanlage mit den dazu gehörigen Materialien soll allen Benutzern möglichst gute Bedingungen für ihr Vorhaben bieten. Bitte gehen Sie pfleglich damit um. 

Sollte irgendjemand ein Mangel auffallen bitten wir darüber in Kenntnis gesetzt zu werden, um den Mangel auch wieder beheben zu können, vielen Dank. 
Für die Dauer des Platzaufenthaltes bzw. Trainings- oder Sportstunden erkennt jeder Hundebesitzer diese Platzordnung mit seiner Unterschrift an. Begleitpersonen sind vorab über die Regeln zu informieren. Grobe oder wiederholte Verstöße können zum Ausschluss vom Training und zum Platzverbot führen.


Hundesport - Rally Obedience

Beim Rally Obedience steht der Spaß für Mensch und Hund im Vordergrund. 

Im Vordergrund steht die perfekte Kommunikation zwischen Mensch und Hund, denn beim Rally Obedience ist partnerschaftliche Zusammenarbeit als Team gefragt.

 

So funktioniert es:

 

Der Hundeführer durchläuft mit seinem Hund einen vorgegebenen Parcours, der möglichst schnell und präzise abzuarbeiten ist. An jeder Station finden sie ein Schild, auf dem angegeben ist, was dort zu tun ist und in welche Richtung es anschließend weitergeht.

 

Das Besondere an diesem Sport: Hund und Mensch dürfen und müssen während ihrer Arbeit ständig miteinander kommunizieren. Der Hund darf jederzeit angesprochen, motiviert und gelobt werden.

 

Die Aufgaben im Parcours bestehen aus klassischen Unterordnungs-Übungen wie Sitz-, Platz-, Steh-Kommandos, aber auch Kombinationen aus diesen Elementen. Es sind Richtungsänderungen um 90°, 180° und 270° nach rechts und links zu absolvieren sowie 360° Kreise. 

Für Fortgeschrittene fordern andere Schilder das Team auf, einen Slalom um Pylonen zu machen oder den Hund über eine Hürde voraus zu senden oder abzurufen. Fester Bestandteil eines Parcours sind außerdem die so genannten Bleib- oder Abrufübungen. Eine Besonderheit ist die Übung zur Futterverweigerung, bei der das Team an gefüllten Futternäpfen vorbei gehen muss, ohne dass sich der Hund bedient.


Hundesport - Hoopers

Hoopers ist für Jedermann und "Jederhund" geeignet! Alter, Rasse und Größe spielen so gut wie keine Rolle. Voraussetzung jedoch ist, dass die Hunde freudig mitarbeiten. Es ist auch für Hunde geeignet, die aufgrund körperlicher Einschränkungen nicht (mehr) springen dürfen. Auch für Hundeführer, die nicht mehr ganz so “gut zu Fuß” sind, ist diese Sportart bestens geeignet.

 

Wie funktioniert Hoopers genau?

 

Wie im klassischen Agility gibt es auch hier einen Geräteparcours, der in einer bestimmten Reihenfolge vom Hund durchlaufen werden muss. Anders als im Agility muss der Hund in einem Hoopers Parcours nicht springen. Der Parcours ist in der Regel sehr weitläufig und besteht aus Bögen (Hoops), Tunneln, Tonnen (Barrels) und Zäunen (Gates). Die Reihenfolge, Distanz und Anzahl der Gräte richtet sich nach dem Können bzw. der Klasse des jeweiligen Hund-Mensch-Teams.

Eine große Besonderheit besteht darin, dass der Hundeführer NICHT mitläuft. Der Hundeführer bringt seinen Hund zu Beginn an den Start und begibt sich dann in seinen festgelegten Führbereich, den er während des Laufes nicht verlassen darf. Der Hund wird nur mit Körpersprache, Sicht- und Hörzeichen auf Distanz durch den Parcours geführt.


Rettungshundesport

Im Unterschied zu einer Rettungshundestaffel wird im Rettungshundesport innerhalb des SV nicht für den Rettungseinsatz ausgebildet. Daher verlangen wir auch nicht, dass der Hundeführer im Sanitätsdienst oder an technischen Geräten ausgebildet wird. Es entfällt auch die Einsatzbereitschaft bei Tag und Nacht in akuten Fällen, wie dies z.B. bei geprüften Rettungshundeteams der Fall ist. Dafür können sich die Teams bei Prüfungsveranstaltungen im Wettbewerb mit anderen die Leistungen abrufen.
Die Ausbildung des Hundes zu einem Sport-Rettungshund ist allerdings mindestens genauso anspruchsvoll wie in einer Rettungshundestaffel. Der Hund wird in der „Nasenarbeit“ sowie in der „Unterordnung & Gewandtheit“ geschult.
Nasenarbeit - Fährtenarbeit
Innerhalb der Nasenarbeit gibt es verschiedene Sparten:
* Fährtensuche
* Flächensuche
* Trümmersuche
* Mantrailing
* Lawinensuche
* Wasserrettung
Der Sport-Rettungshund wird in mindestens einer dieser Sparten ausgebildet.
Für die Flächensuche z. B. muss das Team – Mensch/Hund lernen, ein Gelände geschickt aufzuteilen, damit es gründlich durchsucht werden kann. Der Hundeführer muss den Überblick haben, um den Hund zu lenken und zu führen. Der Hund bringt auf Grund seiner guten Nase (ausgeprägter Geruchssinn) u.a. die Fähigkeit mit, Menschen aufzuspüren.

 

Unterordnung und Gewandtheit
Zusätzlich zur Nasenarbeit trainiert das Rettungshundeteam in den Disziplinen „Unterordnung & Gewandtheit“. In der Unterordnung wird in verschiedenen Gehorsamsübungen die gute Kommunikation zwischen Mensch und Hund geprüft, dabei stellt der Hund seinen Gehorsam unter Beweis, dass er die Hör- und Sichtzeichen, die der Hundeführer gibt, auch freudig umgesetzt werden. Die Gewandtheit des Hundes wird mit und an diversen Geräten überprüft.
So wird vom Hund verlangt, durch einen Tunnel mit festem Eingang und anschließendem Stoffteil/Schlauch zu kriechen, oder über instabile Materialen zu gehen (simulierte Trümmer), eine Holzbrücke zu überqueren und verschiedene andere Hindernisse zu überwinden. Der Hundeführer hat seinen Hund zu tragen und ihn an eine andere Person zu übergeben, die den Hund ebenfalls eine kurze Strecke trägt.
In der Ausbildung für Fortgeschrittene kommt dann noch das Laufen über eine bewegliche Brücke oder eine Leiter, die wie ein Laufdiel aufgebaut ist und vom Hund überquert werden muss. Grundsätzlich kann jeder Hund zu einem Sport-Rettungshund ausgebildet werden. Der Hund darf keine Verhaltensauffälligkeiten zeigen. Er hat neutral gegenüber fremden Personen oder anderen Hunden zu sein. Er darf keine übermäßige Ängstlichkeit zeigen – auch nicht wenn in seiner Umgebung geknallt wird. An diese Sportart kann man auch die Welpen bereits heranführen, um sie mit den verschiedenen Dingen frühzeitig bekannt zu machen. Mensch und Hund brauchen keine Athleten zu sein, um den Sport gemeinsam auszuüben, sondern Freude daran haben, etwas Sinnvolles miteinander zu tun.


SpürHundSport (SHS)

Schon seit vielen Jahren nutzen Zoll, Polizei oder Rettungshundestaffeln die Hundenase bei der Arbeit mit ihren Vierbeinern. Aus dieser Arbeit heraus entstand eine moderne neue Sportart - der SpürHundSport -, auch kurz SHS genannt.
Im Jahr 2022 wurde SHS offiziell als neue Hundesportart vom VDH anerkannt.
SpürHundSport soll sich nun auch im Hundesportangebot des SV etablieren und wird eine faszinierende Ergänzung zu den schon vorhandenen Sportdisziplinen sein.
Der Geruchssinn unserer Hunde ermöglicht feinste Unterschiede von Gegenständen wahrzunehmen und aus der Umgebungsluft herauszufiltern. Beim SHS lernt der Hund durch die Konditionierung den spezifischen Materialgeruch (Tabak, Geld oder Datenträger) kennen. Diesen wird der Hund dann später aufspüren und durch passive Anzeige verweisen.
SHS ist eine Beschäftigungsvariante die drinnen wie draußen, auf dem Hundeplatz sowie auch im privaten häuslichen Bereich ausgeübt werden kann. Der Platzbedarf hält sich dabei ebenso wie der Anspruch an die Mobilität des Hundeführers in Grenzen.
Es ist eine ruhige, kleinschrittig aufgebaute, sehr intensive Arbeit des Hundes, gefördert durch positive Bestärkung. Geeignet sind Hunde aller Rassen, die gerne zusammen mit ihrem Hundeführer arbeiten.

SHS kann ohne teure Hundesport-Geräte ausgeübt werden und ist somit für jedes Mensch-Hund-Team leistbar. Auch Menschen und Hunden, die körperlich eingeschränkt sind bietet SHS eine Möglichkeit aktiv am Hundesport teilnehmen zu können.